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finban-Alternative

finban ist eine gut gebaute Liquiditätsplanung mit öffentlichen Preisen. Die Frage: Reicht dir Planung aus Zahlungen und Rechnungen — oder brauchst du die Treiber unter dem Umsatz?

  • Geprüft 24. August 2026
  • 5 Min. Lesezeit
Forecast Export
MonatlichCashflow
EinnahmenAusgabenKontostand
JetztJulAugSepOktNovDezJanFebAb hier gerechnet

Die kurze Antwort

Nur einen Abschnitt lesen? Dann diesen.

  • Bankgenaue Liquidität mit Verträgen, bei Umsatz aus Rechnungen → finban
  • Du willst die einfachste Bank-Sicht → Commitly
  • Bestellungen, Abos oder Stunden treiben deinen Umsatz und sollen ins Modell → Foreqast

Das ist kein Ranking: Die Tools beantworten unterschiedliche Fragen.

Wie dieser Vergleich zustande kommt

Wir sind Foreqast. Wo wir befangen sein könnten, steht im vorletzten Abschnitt. Angaben zu anderen Tools stammen von deren Website oder aus öffentlichen Bewertungsportalen, geprüft am 24. August 2026. Jedes Tool bekommt ein Fazit, wann es besser ist als wir. Fehlt ein Preis, steht das da — wir raten nicht.

Punkte von eins bis zehn vergeben wir nicht: Die Gewichtung bestimmt immer der Autor. Stattdessen beschreiben wir, wofür ein Tool da ist, wo es aufhört und zu wem es passt.

Die Tools auf einen Blick

Entscheidend ist nicht die Funktionsliste, sondern woher die Zahlen für die Zukunft kommen. Davon hängt ab, welche Fragen ein Tool beantworten kann.

ToolWie der Forecast entstehtDatenbasisHorizontPreis
finbanZahlungen und RechnungenBankanbindungen (über 3.000 genannt), RechnungenTagesaktueller Plan mit SzenarienAb 26,25 €/Mon. (jährlich)
ForeqastTreibermodell auf Shop-DatenShopify — Bestellungen, Ware, Ad-SpendBis 24 Monate, tagesgenauAb 39 €/Mon. (öffentlich)
CommitlyKontoprojektionBankanbindungen in DE und AT13 Wochen und 90–360 TageAb rund 45,83 €/Mon. zzgl. MwSt.

Wie diese Tools einen Forecast bauen

Fast jeder Unterschied weiter unten folgt daraus.

Aus Zahlungen und Rechnungen

Jeder erwartete Zu- und Abfluss ist eine datierte Zeile. Präzise, wo die Zukunft vertraglich feststeht, etwa bei Projekten und Retainern. Mühsam, wo sie ein Muster ist: Shop-Bestellungen, Abonnenten.

Aus Treibern

Umsatz ist eine Formel, etwa Bestellungen mal Warenkorb minus Retouren. Änderst du eine Eingabe, rechnen Marge, Cash und Runway neu. Aufwendiger aufzusetzen als eine Bankanbindung, aber die einzige der vier Arten, die "Was wäre, wenn" ohne zweite Tabelle beantwortet.

Aus dem Bankkonto

Kontostände und Umsätze kommen per Banking-Schnittstelle, die Zukunft sind bekannte Posten wie offene Rechnungen und Daueraufträge auf dem heutigen Saldo. Schnell eingerichtet und belastbar, weil der Startpunkt echtes Geld ist. Noch nicht fakturierter Umsatz bleibt aber eine eingetippte Annahme.

Die Tools im Einzelnen

Pro Tool: was es kann, wo es aufhört, was es kostet, für wen es passt.

finban

Liquiditätsplanung für Projektgeschäft: Bank- und Rechnungsdaten ergeben einen tagesaktuellen Plan, mit Szenarien und Assistent für Auffälligkeiten. (Website)

Was es gut macht

  • Direkte Bankanbindung an laut Anbieter über 3.000 Institute — Ist-Zahlen ohne Export.
  • Vertragsverwaltung und Szenarien im selben Tool wie der Plan.
  • Öffentliche Preise und Test ohne Kreditkarte — selten in dieser Kategorie.
  • Hosting in Deutschland auf ISO-zertifizierten Servern.

Wo es aufhört

  • Plan aus Zahlungen und Rechnungen, ohne Treibermodell für Bestellungen oder Abos.
  • Preisänderung oder höheres Ad-Budget trägst du als Annahme ein, statt sie durchzurechnen.

Preis: Öffentlich; laut Verzeichnissen Starter 26,25 € im Monat bei Jahreszahlung (ein Bankkonto, eine Person), monatlich rund 36 €; Business 48,75 €, Pro 90 €. Gratis-Test ohne Kreditkarte.

Besonders geeignet für: Agenturen, KMU und Startups mit Projekt- oder Rechnungsumsatz, die bankgenaue Liquidität, Verträge am selben Ort und einen öffentlichen Preis wollen.

Foreqast

Ein Forecast aus deiner Buchhaltung und deinen Umsatztreibern — Bestellungen und Warenkorb, Abos, erfasste Stunden — mit Simulator, der Entscheidungen vorher durchrechnet.

Was es gut macht

  • Umsatz ist eine Formel, keine Trendlinie: Jeder geänderte Treiber rechnet bis Marge und Cash durch.
  • Cash und Gewinn aus einem Modell, daneben die Marge gesamt und pro Stück.
  • Entscheidungen — Einstellung, Ad-Budget, Kündigung — liegen neben dem Plan, vergleichbar mit und ohne.
  • Shop, Billing und Zeiterfassung speisen die Treiber — keine wöchentliche Pflege.

Wo es aufhört

  • Baut auf der Buchhaltung auf, nicht auf Bankanbindungen — kein Treasury-Tool für viele Konten und Währungen.
  • Derzeit keine Konsolidierung über Unternehmensgruppen; Multi-Entity ist Sache des Partner-Plans.
  • Jung: kurze Kundenliste, einiges steht noch auf der Roadmap.

Preis: 39 €, 129 € und 349 € im Monat, öffentlich.

Besonders geeignet für: Online-Shops, deren Umsatz an Zählbarem hängt — Bestellungen, Warenkorb, Stückzahl — und die Entscheidungen vorher durchrechnen statt Kontostände beobachten wollen.

Commitly

Bewusst einfache Liquiditätsübersicht aus deinen Bankkonten: Salden, automatische Kategorisierung, Vorschau mit mehrmals täglichem Update. (Website)

Was es gut macht

  • In Minuten eingerichtet statt als Projekt, mit 14 Tagen Test.
  • Banken in Deutschland und Österreich, Sync bis zu viermal täglich.
  • 13-Wochen-Sicht für den Betrieb und 90–360-Tage-Sicht aus denselben Daten.
  • USt-Prognose — die Zahlung, die kleine Unternehmen am häufigsten überrascht.

Wo es aufhört

  • Projiziert das Konto, statt zu modellieren, woher der Umsatz kommt.
  • Bewusst schlank: Eine Preisänderung bis zur Marge durchrechnen gehört nicht dazu.

Preis: Öffentlich; laut Verzeichnissen Einstieg ab rund 45,83 € im Monat zzgl. MwSt., 14 Tage Test.

Besonders geeignet für: Kleine Unternehmen und Selbstständige, die noch heute eine verlässliche Cash-Sicht mit Bankdaten und USt wollen — ohne ein Modell zu bauen.

Was du vor dem Kauf prüfen solltest

Stell diese Fragen jedem Anbieter in der Demo — auch uns.

Kommt dein Umsatz als Rechnung oder als Ereignis?

Rechnungen und Retainer planst du direkt. Bestellungen, Abos und Stunden sind ein Muster — einzeln als Zahlung geplant, geht es verloren.

Wie oft ändert sich ein Treiber?

Ein paar Mal im Jahr? Dann reicht eine Annahme. Monatlich? Dann gehört er als Eingabe ins Modell.

Brauchst du Kontostände oder ein Modell?

finban bindet Banken direkt an, Foreqast nicht. Foreqast baut auf der Buchhaltung auf, wo Rechnungen ihre Fälligkeiten schon tragen. Beides ist vertretbar.

Ist eine Entscheidung ein Szenario oder eine Kopie?

Lass dir eine Entscheidung zeigen: als Szenario neben der Baseline, an- und ausschaltbar — oder als kopierter Plan?

Wann Foreqast das falsche Werkzeug ist

Diesen Abschnitt schuldet dir jeder Vergleich, den ein beteiligter Anbieter schreibt.

  • Du willst direkte Bankanbindungen — finban hat sie, Foreqast nicht.
  • Dein Umsatz sind wenige feste Vertragsrechnungen, die du ohnehin kennst.
  • Vertragsverwaltung und Liquidität an einem Ort sind dir wichtiger als ein Umsatzmodell.

Quellen

Die Anbieterangaben haben wir am 24. August 2026 gegen diese Seiten geprüft. Umfang und Preise ändern sich — prüf sie vor der Entscheidung selbst.

Offenlegung: Dieser Artikel stammt von Foreqast, einem der verglichenen Tools. Die anderen versuchen wir so zu beschreiben, wie ihre eigenen Kunden es tun würden.

Häufige Fragen

Ist Foreqast günstiger als finban?

Nein: Öffentliche Verzeichnisse nennen für finban rund 36 € im Monat, Foreqast startet bei 39 €. Entscheide nach Passung, nicht nach drei Euro.

Kann ich beides nutzen?

Manche tun das: Bank-Liquidität im einen, Treiberplanung im anderen. Auf Dauer ist das Doppelarbeit.

Wie Foreqast das beantwortet

Drei Entscheidungen, um die es hier geht — jede mit eigener Seite.

Dein Cashflow im Voraus

Shop in Minuten verbinden, tagesgenauen Cashflow, Burn Rate und Runway sehen – und Einstellungen und Budgets dagegen planen.

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MonatlichCashflow
EinnahmenAusgabenKontostand
JetztJulAugSepOktNovDezJanFebAb hier gerechnet

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