Commitly
Commitly-Alternative: wann die Kontokurve nicht mehr reicht
Commitly ist bewusst einfach, und das ist eine Stärke: Bankdaten rein, eine klare Cash-Sicht raus, am selben Nachmittag. Hier geht es um den Moment, in dem diese Einfachheit anfängt, dich etwas zu kosten — wenn die Frage nicht mehr ist, wie der Kontostand sein wird, sondern wie er wäre, wenn du etwas änderst.
Die kurze Antwort
Wenn du nur einen Abschnitt liest, dann diesen. Der Rest des Artikels zeigt den Rechenweg.
- Eine verlässliche Bank-Sicht in Minuten, mit USt darin → Commitly
- Rechnungsgetriebener Umsatz und Verträge an einem Ort → finban
- Du willst wissen, warum sich die Kurve bewegt, nicht nur dass sie es tut → Foreqast
Keiner dieser Sätze ist ein Ranking. Diese Produkte beantworten unterschiedliche Fragen — und das falsche Tool, gut gekauft, bleibt das falsche Tool.
Wie dieser Vergleich zustande kommt
Wir sind Foreqast — lies also den vorletzten Abschnitt zuerst, wenn du wissen willst, wo die Schlagseite läge. Die Regel, an die wir uns hier halten: Jede Aussage über ein anderes Produkt stammt von dessen eigener Website oder aus öffentlichen Bewertungsportalen, geprüft am 24. August 2026, und jedes Tool bekommt ein Fazit, wann es besser ist als wir. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, steht das hier — statt einer geratenen Zahl.
Was wir nicht machen: Punkte von eins bis zehn. Eine gewichtete Tabelle lässt sich zu jedem gewünschten Ergebnis biegen, und die Gewichte gehören immer dem, der sie schreibt. Stattdessen bekommt jedes Produkt eine nüchterne Beschreibung: wofür es da ist, was es gut kann, wo es aufhört, und zu welcher Firma es passt.
Die Tools auf einen Blick
Was diese Produkte unterscheidet, ist nicht die Länge ihrer Funktionslisten, sondern woher die künftigen Zahlen kommen — denn das entscheidet, welche Fragen ein Tool überhaupt beantworten kann.
| Tool | Wie der Forecast entsteht | Datenbasis | Horizont | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Commitly | Kontoprojektion | Bankanbindungen in DE und AT | 13 Wochen und 90–360 Tage | Ab rund 45,83 €/Mon. zzgl. MwSt. |
| Foreqast | Treibermodell auf Buchhaltung | DATEV, lexoffice, sevdesk + Shop, Billing, CRM, Toggl | Bis 24 Monate, tagesgenau | Ab 39 €/Mon. (öffentlich) |
| finban | Zahlungen und Rechnungen | Bankanbindungen (über 3.000 genannt), Rechnungen | Tagesaktueller Plan mit Szenarien | Ab 26,25 €/Mon. (jährlich) |
Wie diese Tools einen Forecast bauen
Fast jeder Unterschied weiter unten führt hierhin zurück. Ein Tool kann dir über die Zukunft nur in der Sprache erzählen, in der es die Zukunft baut.
Aus dem Bankkonto
Kontostände und Umsätze kommen über eine Banking-Schnittstelle, und die Zukunft sind die bekannten Posten — offene Rechnungen, Daueraufträge, wiederkehrende Kosten — auf dem heutigen Saldo. Das ist am schnellsten eingerichtet und am schwersten zu bestreiten, weil der Startpunkt echtes Geld ist. Was es nicht sagen kann: warum das nächste Quartal so aussieht, wie es aussieht. Umsatz, der noch nicht in Rechnung steht, muss als Annahme eingetippt werden.
Aus Treibern
Umsatz ist eine Formel statt einer Linie: Bestellungen mal Warenkorb minus Retouren, Abonnenten mal Preis minus Churn, gebuchte Stunden mal Satz. Änderst du eine Eingabe, rechnet alles dahinter neu — Marge, Cash, Runway. Das kostet beim Aufsetzen mehr Kopfarbeit als eine Bankanbindung und ist die einzige der vier Arten, die "Was wäre, wenn" ohne zweite Tabelle beantwortet.
Aus Zahlungen und Rechnungen
Jeder erwartete Zu- und Abfluss ist eine datierte Zeile: diese Rechnung an dem Tag, dieser Vertrag jeden Monat, dieser Lieferant zu diesen Konditionen. Das ist präzise, wo die Zukunft vertraglich feststeht, und das richtige Modell für ein Geschäft aus Projekten und Retainern. Mühsam wird es, wo die Zukunft keine Liste von Zahlungen ist, sondern ein Muster — die Bestellungen eines Shops, die Abonnenten eines Produkts.
Die Tools im Einzelnen
Jedes Produkt zu seinen eigenen Bedingungen: was es ist, was es wirklich gut kann, wo sein Umfang endet, was es kostet — und zu welchem Unternehmen es am besten passt.
Commitly
Eine bewusst einfache Liquiditätsübersicht aus deinen Bankkonten: Salden, automatische Kategorisierung und eine Vorschau, die sich mehrmals täglich aktualisiert. (Website)
Was es gut macht
- Schnell eingerichtet — Minuten, kein Projekt — mit 14 Tagen Test.
- Bankabdeckung in Deutschland und Österreich, Sync bis zu viermal täglich.
- Eine 13-Wochen-Sicht für den Betrieb und eine 90-bis-360-Tage-Sicht aus denselben Daten.
- Eine USt-Prognose — die Zahlung, die kleine Unternehmen am häufigsten überrascht.
Wo es aufhört
- Die Vorschau projiziert das Konto, statt zu modellieren, woher der Umsatz kommt.
- Bewusst weniger Funktionen: Eine Preisänderung bis zur Marge durchzurechnen ist nicht die Aufgabe, die es übernommen hat.
Preis: Öffentlich; Verzeichnisse nennen für den Einstieg rund 45,83 € im Monat zzgl. MwSt., mit 14 Tagen Test.
Besonders geeignet für: Kleine Unternehmen und Selbstständige, die heute Nachmittag eine verlässliche Cash-Sicht wollen — mit Bankdaten und USt darin — und kein Modell bauen möchten.
Foreqast
Ein Forecast aus deiner Buchhaltung und den Treibern, auf denen dein Umsatz wirklich läuft — Bestellungen und Warenkorb, Abos, erfasste Stunden — mit einem Simulator, um eine Entscheidung vorher durchzurechnen.
Was es gut macht
- Umsatz ist eine Formel, keine Trendlinie: Änderst du einen Treiber, rechnet der Forecast bis zu Marge und Cash neu.
- Cash und Gewinn kommen aus einem Modell, mit der Marge gesamt und pro Stück daneben.
- Entscheidungen liegen neben dem Plan — Einstellung, Ad-Budget, Kündigung — und lassen sich mit und ohne vergleichen.
- Shop, Billing und Zeiterfassung speisen die Treiber, der Plan braucht keine wöchentliche Pflege.
Wo es aufhört
- Es baut auf der Buchhaltung auf, nicht auf Bankanbindungen — ein Treasury-Werkzeug für viele Konten und Währungen ist es nicht.
- Heute keine Konsolidierung über eine Unternehmensgruppe; Multi-Entity ist Sache des Partner-Plans.
- Es ist im Early Access: die Kundenliste ist kurz, und einiges steht noch auf der Roadmap.
Preis: 39 €, 149 € und 399 € im Monat, öffentlich; Partner-Pläne ab 800 € auf Anfrage. Im Early Access in jedem Plan kostenlos, ohne Karte.
Besonders geeignet für: Shops, Agenturen und kleine SaaS-Teams, deren Umsatz sich mit etwas Zählbarem bewegt — Bestellungen, Abos, gebuchte Stunden — und die eine Entscheidung vorher durchrechnen wollen, statt einen Kontostand zu beobachten.
finban
Liquiditätsplanung für projektgetriebene Geschäftsmodelle: Bank- und Rechnungsdaten werden zu einem tagesaktuellen Liquiditätsplan, mit Szenarien und einem Assistenten, der auf Auffälligkeiten hinweist. (Website)
Was es gut macht
- Direkte Bankanbindungen — der Anbieter nennt über 3.000 Institute — Ist-Zahlen kommen also ohne Export an.
- Vertragsverwaltung und Szenarien liegen im selben Tool wie der Plan.
- Öffentliche Preise und ein Test ohne Kreditkarte, was in dieser Kategorie selten ist.
- Hosting in Deutschland auf ISO-zertifizierten Servern, was für viele Käufer hier zählt.
Wo es aufhört
- Der Plan entsteht aus Zahlungen und Rechnungen; ein Treibermodell, das Bestellungen oder Abos zu Umsatz macht, gibt es nicht.
- Eine Preisänderung oder ein größeres Ad-Budget trägst du deshalb als Annahme ein, statt sie durchzurechnen.
Preis: Öffentlich; Verzeichnisse nennen Starter mit 26,25 € im Monat bei Jahreszahlung (ein Bankkonto, eine Person) oder rund 36 € bei monatlicher Zahlung, Business mit 48,75 € und Pro mit 90 €. Kostenloser Test ohne Kreditkarte.
Besonders geeignet für: Agenturen, KMU und Startups mit projekt- oder rechnungsgetriebenem Umsatz, die bankgenaue Liquidität, Verträge am selben Ort und einen Preis auf der Website wollen.
Was du vor dem Kauf prüfen solltest
Fragen, die du jedem Anbieter im Demo-Termin stellen solltest — uns eingeschlossen. Die Antworten trennen diese Tools schneller als jede Funktionsliste.
Wie oft änderst du etwas, das den Umsatz bewegt?
Ein Preis, ein Ad-Budget, eine neue Tarifstufe. Wenn die Antwort 'selten' ist, ist eine Kontoprojektion ehrlich und ausreichend.
Musst du sehen, warum — oder nur, was?
Eine Kontokurve zeigt das Was. Ein Treibermodell zeigt, welcher Input sich bewegt hat und um wie viel — nützlich nur, wenn du danach handelst.
Ist die Umsatzsteuer deine wiederkehrende Überraschung?
Commitly prognostiziert USt, Foreqast auch. Wenn das dein Hauptschmerz war, löst es beides.
Wie viel Einrichtung willst du investieren?
Minuten gegen einen Nachmittag, an dem du Treiber bestätigst. Einfachheit hat einen echten Wert — zahl nicht für ein Modell, das du nicht nutzt.
Wann Foreqast das falsche Werkzeug ist
Ein Vergleich, den eines der verglichenen Produkte schreibt, schuldet dir diesen Abschnitt. Hier ist er, ohne Weichzeichner.
- Du willst Kontostände, die mehrmals täglich synchronisiert werden — das kann Commitly, Foreqast liest stattdessen deine Buchhaltung.
- Die Einrichtung muss Minuten dauern und so einfach bleiben.
- Niemand im Unternehmen will über Treiber nachdenken, und am Umsatz ändert sich wenig.
Quellen
Die Angaben zu den Anbietern wurden am 24. August 2026 gegen diese Seiten geprüft. Funktionsumfang und Preise ändern sich — prüfe sie vor einer Entscheidung selbst.
- https://commitly.com/funktionen/ueberblick-liquiditat/
- https://omr.com/en/reviews/product/commitly
- https://foreqast.app/pricing
- https://www.finban.io/
- https://omr.com/en/reviews/product/finban-io/pricing
- https://www.capterra.com.de/software/1045961/finban
Offenlegung: Dieser Artikel wird von Foreqast veröffentlicht, einem der verglichenen Tools. Wir haben versucht, die anderen so zu beschreiben, wie ihre eigenen Kunden es tun würden.
Fragen, die Käufer stellen
Verbindet Foreqast mein Bankkonto?
Nein. Es baut auf deiner Buchhaltung auf, in der Rechnungen, Belege und offene Posten ihre Fälligkeiten schon tragen, und nimmt die Treiber aus Shop, Billing oder Zeiterfassung.
Lohnt ein Treibermodell den Mehraufwand?
Nur, wenn du Dinge änderst. Sind Preise, Budgets und Team stabil, beantwortet eine Kontoprojektion dieselbe Frage mit weniger Arbeit.
Wie Foreqast das beantwortet
Drei Entscheidungen, um die es hier wirklich geht — jede auf ihrer eigenen Seite gezeigt.
Runway berechnen
Burn und ein Runway-Datum aus der echten Cash-Kurve, mit jeder zugesagten Ausgabe darin.
Zur SeiteAuszahlungen planen
Bestellungen datiert auf den Tag der Auszahlung, abzüglich Gebühren und Retouren.
Zur SeiteCash vs. Gewinn
Ein Forecast, zwei Sichten: wann das Geld fliesst und wann es verdient wurde.
Zur SeiteDie App
Sieh deinen Cashflow zwölf Monate voraus
- Buchhaltung und Shop in Minuten verbunden
- Tagesgenauer Cashflow, Burn Rate und Runway-Datum
- Hires, Ausgaben und Budgets dagegen planen
Keine Kreditkarte. Erster Forecast in rund 20 Minuten.
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Wie viel Kontrolle hast du über dein Geld?
Zwölf Fragen dazu, was du siehst, wie weit voraus und worauf deine Entscheidungen beruhen. Rund drei Minuten.
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