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Nachbestellplanung

Nachbestellplanung: Software, die auch das Geld plant

Die meisten Tools sagen dir, wann der Bestand knapp wird. Die teurere Frage ist, ob du die Bestellung bezahlen kannst, ohne in der Woche danach eng zu werden.

Geprüft 24. August 2026 5 Min. Lesezeit

Die kurze Antwort

Wenn du nur einen Abschnitt liest, dann diesen. Der Rest des Artikels zeigt den Rechenweg.

  • Du bestellst einmal im Jahr eine feste Menge → Excel / Google Sheets
  • Dein Einkauf skaliert mit dem Umsatz, und das Zahlungsdatum entscheidet alles → Foreqast

Keiner dieser Sätze ist ein Ranking. Diese Produkte beantworten unterschiedliche Fragen — und das falsche Tool, gut gekauft, bleibt das falsche Tool.

Wie dieser Vergleich zustande kommt

Wir sind Foreqast — lies also den vorletzten Abschnitt zuerst, wenn du wissen willst, wo die Schlagseite läge. Die Regel, an die wir uns hier halten: Jede Aussage über ein anderes Produkt stammt von dessen eigener Website oder aus öffentlichen Bewertungsportalen, geprüft am 24. August 2026, und jedes Tool bekommt ein Fazit, wann es besser ist als wir. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, steht das hier — statt einer geratenen Zahl.

Was wir nicht machen: Punkte von eins bis zehn. Eine gewichtete Tabelle lässt sich zu jedem gewünschten Ergebnis biegen, und die Gewichte gehören immer dem, der sie schreibt. Stattdessen bekommt jedes Produkt eine nüchterne Beschreibung: wofür es da ist, was es gut kann, wo es aufhört, und zu welcher Firma es passt.

Die Tools auf einen Blick

Was diese Produkte unterscheidet, ist nicht die Länge ihrer Funktionslisten, sondern woher die künftigen Zahlen kommen — denn das entscheidet, welche Fragen ein Tool überhaupt beantworten kann.

ToolWie der Forecast entstehtDatenbasisHorizontPreis
Excel / Google SheetsWas du selbst schreibstManuell oder per CSV-ExportSo weit du es pflegstKostenlos
ForeqastTreibermodell auf BuchhaltungDATEV, lexoffice, sevdesk + Shop, Billing, CRM, TogglBis 24 Monate, tagesgenauAb 39 €/Mon. (öffentlich)

Wie diese Tools einen Forecast bauen

Fast jeder Unterschied weiter unten führt hierhin zurück. Ein Tool kann dir über die Zukunft nur in der Sprache erzählen, in der es die Zukunft baut.

Von Hand

Eine Tabelle kann alles, was du aufschreiben kannst, kostet nichts und ist die ehrliche Antwort für ein Geschäft, dessen Plan sich zweimal im Jahr ändert. Der Preis ist die Pflege: Jede Ist-Zahl wird abgetippt, jede Formel gehört dir — und das Modell verrottet still in dem Monat, in dem niemand Zeit dafür hat.

Aus Treibern

Umsatz ist eine Formel statt einer Linie: Bestellungen mal Warenkorb minus Retouren, Abonnenten mal Preis minus Churn, gebuchte Stunden mal Satz. Änderst du eine Eingabe, rechnet alles dahinter neu — Marge, Cash, Runway. Das kostet beim Aufsetzen mehr Kopfarbeit als eine Bankanbindung und ist die einzige der vier Arten, die "Was wäre, wenn" ohne zweite Tabelle beantwortet.

Die Tools im Einzelnen

Jedes Produkt zu seinen eigenen Bedingungen: was es ist, was es wirklich gut kann, wo sein Umfang endet, was es kostet — und zu welchem Unternehmen es am besten passt.

Excel / Google Sheets

Eine Tabelle, die du selbst baust: völlige Freiheit über das Modell und völlige Verantwortung dafür, es aktuell zu halten.

Was es gut macht

  • Kostenlos, und es kann alles abbilden, was sich als Formel schreiben lässt.
  • Niemand muss eine Schnittstelle freigeben, und die Datei gehört für immer dir.
  • Für ein stabiles Geschäft, das einmal im Quartal plant, reicht es wirklich.

Wo es aufhört

  • Ist-Zahlen werden abgetippt, der Plan ist also so aktuell wie der letzte Abend, den jemand hineingesteckt hat.
  • Szenarien werden zu Tabs, und ab dem dritten weiß niemand mehr, welcher Stand gilt.
  • Meist gehört die Datei einer Person — das ist ein Risiko, kein Prozess.

Preis: Kostenlos, abgesehen von deiner Zeit.

Besonders geeignet für: Stabile Unternehmen, die ein paar Mal im Jahr planen — und alle, die ein Modell brauchen, das noch kein Produkt abbildet.

Foreqast

Ein Forecast aus deiner Buchhaltung und den Treibern, auf denen dein Umsatz wirklich läuft — Bestellungen und Warenkorb, Abos, erfasste Stunden — mit einem Simulator, um eine Entscheidung vorher durchzurechnen.

Was es gut macht

  • Umsatz ist eine Formel, keine Trendlinie: Änderst du einen Treiber, rechnet der Forecast bis zu Marge und Cash neu.
  • Cash und Gewinn kommen aus einem Modell, mit der Marge gesamt und pro Stück daneben.
  • Entscheidungen liegen neben dem Plan — Einstellung, Ad-Budget, Kündigung — und lassen sich mit und ohne vergleichen.
  • Shop, Billing und Zeiterfassung speisen die Treiber, der Plan braucht keine wöchentliche Pflege.

Wo es aufhört

  • Es baut auf der Buchhaltung auf, nicht auf Bankanbindungen — ein Treasury-Werkzeug für viele Konten und Währungen ist es nicht.
  • Heute keine Konsolidierung über eine Unternehmensgruppe; Multi-Entity ist Sache des Partner-Plans.
  • Es ist im Early Access: die Kundenliste ist kurz, und einiges steht noch auf der Roadmap.

Preis: 39 €, 149 € und 399 € im Monat, öffentlich; Partner-Pläne ab 800 € auf Anfrage. Im Early Access in jedem Plan kostenlos, ohne Karte.

Besonders geeignet für: Shops, Agenturen und kleine SaaS-Teams, deren Umsatz sich mit etwas Zählbarem bewegt — Bestellungen, Abos, gebuchte Stunden — und die eine Entscheidung vorher durchrechnen wollen, statt einen Kontostand zu beobachten.

Was du vor dem Kauf prüfen solltest

Fragen, die du jedem Anbieter im Demo-Termin stellen solltest — uns eingeschlossen. Die Antworten trennen diese Tools schneller als jede Funktionsliste.

Rechnet es die Cash-Seite mit?

Bestellmenge ist eine Frage, Zahlungsziel und Kontostand am Fälligkeitstag sind die andere.

Skaliert der Einkauf mit dem Umsatz?

Wächst du, wächst der Einkauf. Eine feste Zahl im Plan geht genau dann kaputt, wenn es läuft.

Sind Zahlungsbedingungen abgebildet?

Anzahlung und Restzahlung liegen oft Wochen auseinander — das gehört in den Plan.

Siehst du gebundenes Kapital?

Was über die nächsten 90 Tage in Ware steckt, ist die Zahl, die deinen Spielraum bestimmt.

Wann Foreqast das falsche Werkzeug ist

Ein Vergleich, den eines der verglichenen Produkte schreibt, schuldet dir diesen Abschnitt. Hier ist er, ohne Weichzeichner.

  • Du brauchst Bestandsführung pro Lagerort — dafür ist ein ERP zuständig.
  • Du bestellst einmal im Jahr eine feste Menge — dann reicht ein Kalendereintrag.
  • Du verkaufst ohne eigenen Warenbestand — dann ist das nicht dein Engpass.

Quellen

Die Angaben zu den Anbietern wurden am 24. August 2026 gegen diese Seiten geprüft. Funktionsumfang und Preise ändern sich — prüfe sie vor einer Entscheidung selbst.

Offenlegung: Dieser Artikel wird von Foreqast veröffentlicht, einem der verglichenen Tools. Wir haben versucht, die anderen so zu beschreiben, wie ihre eigenen Kunden es tun würden.

Fragen, die Käufer stellen

Brauche ich dafür Shopify?

Es hilft, weil Bestellungen und Warenkörbe dann automatisch einlaufen. Ohne Shop-Anbindung setzt du die Treiber selbst.

Was, wenn meine Einkaufspreise schwanken?

Du hinterlegst den durchschnittlichen Einkaufswert und überschreibst ihn, wenn sich etwas ändert.

Wie Foreqast das beantwortet

Drei Entscheidungen, um die es hier wirklich geht — jede auf ihrer eigenen Seite gezeigt.

Die App

Plane den nächsten Nachkauf gegen eine Zahl

  • Shopify und Buchhaltung synchron, inklusive Bestellungen und Gebühren
  • Sieh vor der Bestellung, was ein Nachkauf mit deinem Cash macht
  • Ad-Budget, Versand und Zahlungsgebühren in derselben Kurve
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