Liquiditätsplanung
Liquiditätsplanung Software: 9 Tools im Vergleich
Fast jedes Unternehmen plant seine Liquidität irgendwann in Excel — und merkt nach ein paar Monaten, dass die Tabelle nicht mehr stimmt. Danach beginnt die Suche nach einem Tool.
Die Anbieter unterscheiden sich weniger in den Funktionen als in einer Grundentscheidung: Woher kommen die Zahlen? Vom Bankkonto, aus der Buchhaltung oder aus den Systemen, in denen der Umsatz entsteht? Daraus folgt fast alles Weitere. Neun Tools im Vergleich, mit Preisen und Einsatzgebieten.
Kurzurteil
- Du willst tagesaktuelle Kontostände und den günstigsten Einstieg? → finban oder Tidely
- Du hast mehrere Gesellschaften oder brauchst Treasury-Funktionen? → Agicap
- Deine Buchhaltung liegt in DATEV und du willst Planung daraus? → Finokapi oder Helu.io
- Du willst vorher durchrechnen, was eine Entscheidung mit deiner Liquidität macht? → Foreqast
Warum Excel irgendwann nicht mehr reicht
Eine Excel-Liquiditätsplanung funktioniert am Tag, an dem sie gebaut wird. Danach verliert sie in drei Schritten den Anschluss:
- 01Sie veraltetKontostände, offene Rechnungen und neue Verträge müssten laufend nachgepflegt werden. In der Praxis passiert das quartalsweise, im Stress gar nicht.
- 02Sie wird ungenauJe länger die Tabelle lebt, desto mehr Sonderfälle stehen darin — verschobene Zahlungen, Einmaleffekte, Korrekturen. Formeln überschreiben sich, Zeilen werden vergessen.
- 03Sie hängt an einer PersonWer die Datei gebaut hat, versteht sie. Alle anderen nicht. Fällt diese Person aus, ist die Planung eingefroren.
Der Punkt, an dem Unternehmen wechseln, ist meist nicht Unzufriedenheit, sondern ein Anlass: eine Einstellung, eine Bankfinanzierung, eine knappe Woche, in der niemand sagen konnte, ob das Geld reicht.
Drei Ansätze, drei Datenquellen
Die Anbieter am Markt lassen sich nach ihrer Datenbasis gruppieren. Der Unterschied klingt technisch, entscheidet aber darüber, welche Fragen das Tool beantworten kann.
Bankbasiert: Planung aus Kontobewegungen
Tools: finban, Tidely, Commitly, flowpilot, Agicap
Diese Gruppe verbindet sich mit den Bankkonten, kategorisiert die Transaktionen und schreibt sie fort. Wiederkehrende Zahlungen werden erkannt, geplante Ein- und Auszahlungen ergänzt man manuell.
- Stärke
- Tagesaktueller Kontostand, sehr schnelle Einrichtung, niedriger Einstiegspreis. Für die Frage „reicht das Geld in den nächsten Wochen“ ist das der direkteste Weg.
- Grenze
- Der Kontostand ist das letzte Glied der Kette. Was auf dem Konto ankommt, wurde Wochen vorher entschieden. Die Umsatzseite wird fortgeschrieben, nicht hergeleitet — und Gewinn und Cash lassen sich nicht sauber trennen, weil Abgrenzungen, Wareneinsatz und Vorauszahlungen im Zahlungsstrom nicht sichtbar sind.
Buchhaltungsbasiert: Planung aus der Finanzbuchhaltung
Tools: Finokapi, Helu.io, Corporate Planner, LucaNet, Jedox
Diese Gruppe arbeitet auf DATEV, Lexware, Agenda oder dem ERP. Sie kennt Konten, Kostenstellen und offene Posten — also nicht nur, was bezahlt wurde, sondern auch, was fällig ist.
- Stärke
- Saubere betriebswirtschaftliche Basis, Soll-Ist-Vergleiche, Gewinn und Liquidität getrennt darstellbar. Offene Posten sind vorausschauender als Banktransaktionen, weil sie Forderungen mit Fälligkeit enthalten.
- Grenze
- Der Schwerpunkt liegt auf Auswertung und Fortschreibung. Woher der künftige Umsatz kommt, muss man in der Regel selbst annehmen. Die Einstiegspreise sind höher, im oberen Segment kommen Einführungsprojekte dazu.
Modellbasiert: Planung aus den Treibern des Geschäfts
Tools: Foreqast
Diese Gruppe setzt an den Systemen an, in denen der Umsatz entsteht — Shop, CRM, Zeiterfassung, Werbekonten — und leitet daraus ab, welche Zahlungen entstehen werden. Bestellungen, Deals oder abrechenbare Stunden werden zu Rechnungen, Rechnungen zu Zahlungseingängen, mit den jeweiligen Verzögerungen.
- Stärke
- Die Umsatzseite wird gerechnet statt geschätzt. Weil das Modell die Zusammenhänge kennt, lassen sich Entscheidungen vorher durchspielen: Was macht eine Einstellung, ein höheres Werbebudget oder ein gekündigter Kunde mit der Liquidität?
- Grenze
- Setzt voraus, dass die Treiberdaten in verbindbaren Systemen liegen. Ohne Bankanbindung kein tagesaktueller Kontostand auf den Cent.
Welcher Ansatz wann
| Deine Situation | Ansatz |
|---|---|
| Du willst wissen, was diese Woche auf dem Konto passiert | bankbasiert |
| Du brauchst Soll-Ist gegen die Buchhaltung | buchhaltungsbasiert |
| Dein Umsatz kommt planbar aus Shop, Abos oder Projekten | modellbasiert |
| Du willst eine Entscheidung vorher durchrechnen | modellbasiert |
| Du hast mehrere Gesellschaften und Fremdwährungen | bankbasiert (Treasury) |
| Dein Steuerberater soll mitarbeiten | buchhaltungsbasiert |
Fünf Fragen vor dem Kauf
- 01Welcher Planungshorizont?Vier Wochen und vier Quartale sind verschiedene Aufgaben. Kurzfrist ist eine Kontostandsfrage, Langfrist eine Modellfrage.
- 02Cash allein oder auch Gewinn?Beides kann monatelang in verschiedene Richtungen zeigen. Wer Warenbestand, Vorauszahlungen oder Jahresrechnungen hat, braucht beide Sichten.
- 03Woher kommt der geplante Umsatz?Wird er fortgeschrieben, geschätzt oder aus Treibern hergeleitet? Das ist der größte Qualitätsunterschied zwischen Tools derselben Preisklasse.
- 04Wie viel Pflege kostet es laufend?Transaktionsbasierte Planung skaliert mit der Zahl der Positionen. Modellbasierte skaliert mit der Zahl der Annahmen — die bleibt gleich, wenn der Umsatz sich verdoppelt.
- 05Wer arbeitet damit?Wenn Steuerberater oder Buchhaltung Zugriff brauchen, sind Nutzerlimits ein reales Kostenproblem.
Die 8 Tools im Vergleich
| Tool | Ansatz | Für wen | Stärke | Preis ab |
|---|---|---|---|---|
| finban | bankbasiert | Solo, kleine Firmen, Vereine | Günstigster Einstieg, sehr einfach | 26,25 € |
| Tidely | bankbasiert | KMU mit mehreren Konten | Ausgereiftes Liquiditätsmanagement | ca. 45 € |
| Foreqast | modellbasiert | Shops, Agenturen, SaaS 0,3–10 Mio. | Entscheidungen vorher durchrechnen | 39 € |
| Commitly | bankbasiert | kleine KMU | Klares Dashboard, USt-Prognose | ca. 46 € |
| Finokapi | buchhaltungsbasiert | DATEV-, Lexware-, Agenda-Nutzer | Rollierende Planung aus der Buchhaltung | 99 € |
| flowpilot | bankbasiert | KMU im DACH-Raum | Szenarien auf gebuchten Buchhaltungsdaten | ca. 39 € |
| helu.io | buchhaltungsbasiert | DATEV-Nutzer | Reporting und Auswertung | n. ö. |
| Agicap | bankbasiert (Treasury) | Mittelstand, mehrere Gesellschaften | Banknetz, AP/AR, Konsolidierung | n. ö. |
| Corporate Planner, Jedox, LucaNet | buchhaltungsbasiert | Konzern mit Finanzabteilung | Integrierte Planung, Konsolidierung | n. ö. |
Preise sind Einstiegspreise laut Anbieterseiten und öffentlichen Verzeichnissen, geprüft am 24. August 2026. „n. ö.“ heißt: der Anbieter veröffentlicht keinen Preis. Prüf sie vor einer Entscheidung selbst — die Quellen stehen am Ende.
Offenlegung: unser eigenes Produkt.
Foreqast im Detail
Preis ab 39 €Die einzige Prognose, die deine Entscheidung mitrechnet.
- Ansatz
- modellbasiert
- Für wen
- Shops, Agenturen und SaaS zwischen 300 T€ und 10 Mio. € Umsatz, die planbare Umsatztreiber in verbindbaren Systemen haben.
- Funktionsweise
Foreqast verbindet die Buchhaltung (DATEV, lexoffice, sevDesk) mit den Quellen, aus denen der Umsatz entsteht — Shopify, HubSpot, Toggl, Google und Meta Ads — und leitet daraus ab, welche Zahlungen wann entstehen.
Geld entsteht in einer Kette: Deal im CRM → Auftrag → Rechnung → offener Posten → Zahlungseingang → Kontostand. Der Kontostand ist das letzte Glied. Wenn Geld dort ankommt, ist die Entscheidung, die es verursacht hat, Monate alt.
Wo ein Tool in die Kette einsteigt - Deal im CRMEntscheidung
- AuftragZusage
- Rechnunggestellt
- Offener Postenfällig am
- Zahlungseinganggebucht
- KontostandErgebnis
Foreqast liest hier. Buchhaltung, offene Posten und die Treiber davor — dort, wo die Entscheidung noch veränderbar ist.
Agicap, Tidely und Commitly lesen hier. Tagesaktuell und auf den Cent genau — aber die Ursache liegt Monate zurück.
- Umsatz wird gerechnet, nicht fortgeschriebenBestellungen, Deals und abrechenbare Stunden werden zu Rechnungen, Rechnungen zu Zahlungseingängen — mit den jeweiligen Zahlungszielen und Auszahlungsverzügen.
- Entscheidungen vorher durchspielenWas macht eine Einstellung mit der Liquidität in acht Monaten, inklusive des Umsatzes, den die Person ab Monat vier bringt? Was passiert, wenn der größte Kunde kündigt oder das Werbebudget steigt? Mehrere Szenarien lassen sich nebeneinander vergleichen.
- Cash und Gewinn getrenntBeide Sichten aus einem Modell, dazu Marge und Warenbestand.
- Grenze
- Keine Bankanbindung, keine Zahlungsausführung, keine Konsolidierung mehrerer Gesellschaften im Einstiegsplan.
- Preis
- ab 39 €/Monat, monatlich kündbar. Im Early Access in jedem Plan kostenlos, ohne Kreditkarte.
finban
Preis ab 26,25 €- Ansatz
- bankbasiert
- Für wen
- Solo-Selbstständige, kleine Firmen und Vereine, die selbst buchen und eine verlässliche Übersicht brauchen.
- Stärke
- Günstigster spezialisierter Einstieg im Feld, sehr einfache Bedienung, Bankanbindung und Vertragsverwaltung inklusive. Hosting in Deutschland, Test ohne Kreditkarte.
- Grenze
- Plant Zahlungen, nicht das Geschäft dahinter. Cash und Gewinn lassen sich nicht sauber trennen.
- Preis
- ab 26,25 €/Monat bei Jahreszahlung, rund 36 € monatlich.
Tidely
Preis ab ca. 45 €- Ansatz
- bankbasiert
- Für wen
- KMU im DACH-Raum, die Liquidität über mehrere Bankkonten tagesaktuell steuern wollen.
- Stärke
- Ausgereift im Mehrkonten-Betrieb — der Anbieter nennt über 5.000 Institute — Preis öffentlich, Einstieg ohne Vertriebsprozess.
- Grenze
- Die Umsatzseite wird fortgeschrieben, nicht modelliert. Gewinn und Marge bleiben außen vor.
- Preis
- ab rund 45 €/Monat, Business ab rund 189 €.
Commitly
Preis ab ca. 46 €- Ansatz
- bankbasiert
- Für wen
- Kleine Unternehmen und Selbstständige, die heute Nachmittag eine verlässliche Cash-Sicht wollen und kein Modell bauen möchten.
- Stärke
- Bewusst einfach, Sync bis zu viermal täglich, mit 13-Wochen-Sicht für den Betrieb und einer USt-Prognose — der Zahlung, die kleine Unternehmen am häufigsten überrascht.
- Grenze
- Die Vorschau projiziert das Konto, statt zu modellieren, woher der Umsatz kommt.
- Preis
- ab rund 46 €/Monat zzgl. MwSt., 14 Tage Test.
flowpilot
Preis ab ca. 39 €- Ansatz
- bankbasiert
- Für wen
- KMU auf DATEV, die einen Liquiditätsplan aus genau diesen Daten wollen, mit Szenarien statt starrer Kurve.
- Stärke
- Startet in der Buchhaltung statt am Konto, rechnet rückwärts und vorwärts aus denselben Daten, und die Paketpreise stehen öffentlich.
- Grenze
- Der Plan entsteht weiterhin aus gebuchten und erwarteten Zahlungen; Umsatz wird fortgeschrieben. Die veröffentlichten Preise gelten bei Jahreszahlung.
- Preis
- Basic ab rund 39 €/Monat, Pro 79 €, Enterprise 199 € — bei Jahreszahlung.
Agicap
n. ö.- Ansatz
- bankbasiert (Treasury)
- Für wen
- Mittelstand mit Finanzfunktion, mehreren Gesellschaften, mehreren Banken und mehreren Währungen.
- Stärke
- Cash-Management weit über den Forecast hinaus: konsolidierte Liquidität über Gesellschaften, Zahlungsausführung und Mahnwesen in einem System, Onboarding inklusive.
- Grenze
- Kein öffentlicher Preis — du bekommst ein Angebot nach einer Demo — und ein Zuschnitt, der jemanden voraussetzt, dessen Aufgabe die Pflege des Forecasts ist.
- Preis
- nicht öffentlich; Verzeichnisse nennen rund 49 € bis 149 € im Monat, Bewertungen kleiner Unternehmen über 3.000 € im Jahr.
Finokapi
Preis ab 99 €- Ansatz
- buchhaltungsbasiert
- Für wen
- Unternehmen, die auf DATEV, Lexware oder Agenda buchen und rollierende Planung mit KPI-Dashboards wollen.
- Stärke
- Arbeitet auf Buchhaltungsdaten statt nur auf Kontobewegungen — näher am Controlling — mit unbegrenzt Nutzern in jedem Paket und mehreren Gesellschaften je Paket.
- Grenze
- Keine Herleitung der Umsatzseite aus Shop-, CRM- oder Projektdaten. Und der Einstiegspreis ist ein Vielfaches der bankbasierten Tools.
- Preis
- ab 99 €/Monat, unbegrenzt Nutzer.
helu.io
n. ö.- Ansatz
- buchhaltungsbasiert
- Für wen
- Unternehmen auf DATEV, die ihre vorhandenen Zahlen lesbar und aktuell wollen — gemeinsam mit der Steuerberatung.
- Stärke
- Macht aus der Buchhaltung Berichte ohne Export-Ritual, mit Drill-down bis auf die Einzelbuchung je Kostenstelle.
- Grenze
- Der Schwerpunkt liegt auf dem, was war; nach vorn zu planen ist eine andere Disziplin. Preis auf Anfrage.
- Preis
- auf Anfrage; Verzeichnisse nennen einen Einstieg ab rund 4.999 €/Jahr.
Corporate Planner, Jedox, LucaNet
n. ö.- Ansatz
- buchhaltungsbasiert
- Für wen
- Gruppen mit mehreren Tochtergesellschaften und Konsolidierungspflicht, in denen eine Finanzabteilung das Modell betreibt.
- Stärke
- Integrierte Planung von GuV, Bilanz und Cashflow, handelsrechtliche Konsolidierung über Dutzende Gesellschaften, Währungsumrechnung und gesetzliches Reporting.
- Grenze
- Lizenz, Einführung und Betrieb setzen Controlling voraus; im Mittelstand liegen die Gesamtkosten fünf- bis sechsstellig pro Jahr.
- Preis
- nicht öffentlich, Angebot je Projekt.
Welches Tool für welches Unternehmen?
- Solo oder zu zweit, Übersicht reicht → finban
- KMU mit mehreren Bankkonten → Tidely oder Commitly
- Mittelstand mit mehreren Gesellschaften und Zahlungsverkehr → Agicap
- Buchhaltung in DATEV, Reporting im Vordergrund → Helu.io oder Finokapi
- Konzern mit Finanzabteilung → Corporate Planner, Jedox, LucaNet
- Planbare Umsatztreiber aus Shop, Abos oder Projekten → Foreqast
- Du willst eine Entscheidung vorher durchrechnen → Foreqast
Bank- und modellbasierte Ansätze schließen sich nicht aus. Manche Unternehmen nutzen ein bankbasiertes Tool für die Vier-Wochen-Sicht und ein Modell für die Zwölf-Monats-Planung.
Fragen, die Käufer stellen
Was kostet eine Liquiditätsplanungs-Software?
Die bankbasierten Tools starten zwischen rund 26 € und 46 € im Monat — finban, Tidely, Commitly, flowpilot und Foreqast nennen alle einen Preis. Buchhaltungsbasierte Planung fängt höher an: Finokapi ab 99 €. Helu.io, Agicap und die Enterprise-Suiten veröffentlichen nichts und rechnen je Fall, wobei die Suiten fünf- bis sechsstellig im Jahr erreichen.
Was ist der Unterschied zwischen Liquiditätsplanung und Finanzplanung?
Liquiditätsplanung ist der Teil, der sich nur mit Zahlungsströmen beschäftigt: Ist das Geld da. Finanzplanung ist der Oberbegriff und umfasst auch Gewinn, Marge und Plan-Ist. Ein Betrieb kann profitabel sein und trotzdem zahlungsunfähig werden — genau deshalb gibt es die engere Disziplin.
Brauche ich eine Bankanbindung für die Liquiditätsplanung?
Für einen Kontostand, der heute Nachmittag auf den Cent stimmt: ja. Für die Planung weiter nach vorn ist die Buchhaltung die bessere Quelle: Eine Rechnung trägt ihr Fälligkeitsdatum, bevor Geld fließt — offene Posten schauen also weiter nach vorn als Transaktionen. Was du brauchst, folgt aus deinem Horizont.
Warum zeigen Gewinn und Kontostand unterschiedliche Ergebnisse?
Weil sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten gezählt werden. Gewinn entsteht, wenn eine Leistung erbracht oder eine Ware verkauft ist; Geld fließt, wenn die Rechnung bezahlt wird. Dazwischen liegen Zahlungsziele, Vorauszahlungen, Warenbestand und Umsatzsteuer. Ein Monat kann im Gewinn der beste des Jahres und im Cash der knappste sein.
Wie weit im Voraus kann man Liquidität sinnvoll planen?
Vier bis sechs Wochen sind nahezu exakt, weil sie größtenteils aus Rechnungen und Verträgen bestehen, die es schon gibt. Bis zu einem Quartal ist verlässlich, wenn zugesagte Kosten im Plan stehen. Darüber hinaus ist die Genauigkeit die deiner Umsatzannahmen — deshalb zählt, ob diese Annahmen sichtbar und änderbar sind.
Welche Software funktioniert mit DATEV?
Helu.io und Finokapi sind darum herum gebaut, Finokapi deckt zusätzlich Lexware, Agenda und BMD ab. flowpilot liest DATEV für seinen Plan. Foreqast liest DATEV, lexoffice und sevDesk und plant darauf nach vorn. Die rein bankbasierten Tools binden DATEV bestenfalls als zweite Quelle an.
Reicht Excel für die Liquiditätsplanung?
Für ein stabiles Geschäft, das ein paar Mal im Jahr plant: ja — und es kostet nichts. Der Preis ist die Pflege und die drei Verfallsarten oben auf dieser Seite. Wenn das für dich die richtige Antwort ist, haben wir kostenlose Vorlagen dafür.
Was bedeutet rollierende Liquiditätsplanung?
Ein Plan, dessen Horizont mit dir wandert, statt am 31. Dezember zu enden. Jeden Monat ersetzen die Ist-Zahlen des abgeschlossenen Monats den Plan, und hinten wird ein neuer Monat angehängt — die Sicht nach vorn bleibt also immer gleich lang. Es ist die einzige Form, die ein Jahr übersteht, das anders läuft als geplant.
Weiterlesen
Quellen
Alle Angaben zu anderen Anbietern wurden am 24. August 2026 gegen diese Seiten geprüft. Funktionsumfang und Preise ändern sich — prüfe sie vor einer Entscheidung selbst.
- https://www.finban.io/
- https://omr.com/en/reviews/product/finban-io/pricing
- https://www.capterra.com.de/software/1045961/finban
- https://www.tidely.com/en
- https://www.tidely.com/en/pakete
- https://omr.com/en/reviews/product/tidely/pricing
- https://foreqast.app/pricing
- https://commitly.com/funktionen/ueberblick-liquiditat/
- https://omr.com/en/reviews/product/commitly
- https://www.finokapi.com/de/pricing
- https://www.finokapi.com/en/product/integrations
- https://omr.com/de/reviews/product/finokapi
- https://flowpilot.io/
- https://www.taxandbytes.de/tools/banking-finanzen/flowpilot
- https://omr.com/en/reviews/product/flowpilot
- https://www.helu.io/
- https://omr.com/en/reviews/product/helu
- https://agicap.com/
- https://omr.com/en/reviews/product/agicap/pricing
- https://www.capterra.com.de/software/196637/agicap
- https://www.lucanet.com/
- https://erp-software.org/software/lucanet/
- https://www.controllingportal.de/Marktplatz/Software/Jedox.html
Offenlegung: Diese Seite wird von Foreqast veröffentlicht, einem der verglichenen Tools. Wir haben versucht, die anderen so zu beschreiben, wie ihre eigenen Kunden es tun würden — auch dort, wo sie die bessere Wahl sind.
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