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Liquiditätsplanung

Liquiditätsplanung Software: 9 Tools im Vergleich

Fast jedes Unternehmen plant seine Liquidität irgendwann in Excel — und merkt nach ein paar Monaten, dass die Tabelle nicht mehr stimmt. Danach beginnt die Suche nach einem Tool.

Geprüft 24. August 2026 8 Min. Lesezeit

Die Anbieter unterscheiden sich weniger in den Funktionen als in einer Grundentscheidung: Woher kommen die Zahlen? Vom Bankkonto, aus der Buchhaltung oder aus den Systemen, in denen der Umsatz entsteht? Daraus folgt fast alles Weitere. Neun Tools im Vergleich, mit Preisen und Einsatzgebieten.

Kurzurteil

  • Du willst tagesaktuelle Kontostände und den günstigsten Einstieg? → finban oder Tidely
  • Du hast mehrere Gesellschaften oder brauchst Treasury-Funktionen? → Agicap
  • Deine Buchhaltung liegt in DATEV und du willst Planung daraus? → Finokapi oder Helu.io
  • Du willst vorher durchrechnen, was eine Entscheidung mit deiner Liquidität macht? → Foreqast

Warum Excel irgendwann nicht mehr reicht

Eine Excel-Liquiditätsplanung funktioniert am Tag, an dem sie gebaut wird. Danach verliert sie in drei Schritten den Anschluss:

  • 01Sie veraltetKontostände, offene Rechnungen und neue Verträge müssten laufend nachgepflegt werden. In der Praxis passiert das quartalsweise, im Stress gar nicht.
  • 02Sie wird ungenauJe länger die Tabelle lebt, desto mehr Sonderfälle stehen darin — verschobene Zahlungen, Einmaleffekte, Korrekturen. Formeln überschreiben sich, Zeilen werden vergessen.
  • 03Sie hängt an einer PersonWer die Datei gebaut hat, versteht sie. Alle anderen nicht. Fällt diese Person aus, ist die Planung eingefroren.

Der Punkt, an dem Unternehmen wechseln, ist meist nicht Unzufriedenheit, sondern ein Anlass: eine Einstellung, eine Bankfinanzierung, eine knappe Woche, in der niemand sagen konnte, ob das Geld reicht.

Drei Ansätze, drei Datenquellen

Die Anbieter am Markt lassen sich nach ihrer Datenbasis gruppieren. Der Unterschied klingt technisch, entscheidet aber darüber, welche Fragen das Tool beantworten kann.

Bankbasiert: Planung aus Kontobewegungen

Tools: finban, Tidely, Commitly, flowpilot, Agicap

Diese Gruppe verbindet sich mit den Bankkonten, kategorisiert die Transaktionen und schreibt sie fort. Wiederkehrende Zahlungen werden erkannt, geplante Ein- und Auszahlungen ergänzt man manuell.

Stärke
Tagesaktueller Kontostand, sehr schnelle Einrichtung, niedriger Einstiegspreis. Für die Frage „reicht das Geld in den nächsten Wochen“ ist das der direkteste Weg.
Grenze
Der Kontostand ist das letzte Glied der Kette. Was auf dem Konto ankommt, wurde Wochen vorher entschieden. Die Umsatzseite wird fortgeschrieben, nicht hergeleitet — und Gewinn und Cash lassen sich nicht sauber trennen, weil Abgrenzungen, Wareneinsatz und Vorauszahlungen im Zahlungsstrom nicht sichtbar sind.

Buchhaltungsbasiert: Planung aus der Finanzbuchhaltung

Tools: Finokapi, Helu.io, Corporate Planner, LucaNet, Jedox

Diese Gruppe arbeitet auf DATEV, Lexware, Agenda oder dem ERP. Sie kennt Konten, Kostenstellen und offene Posten — also nicht nur, was bezahlt wurde, sondern auch, was fällig ist.

Stärke
Saubere betriebswirtschaftliche Basis, Soll-Ist-Vergleiche, Gewinn und Liquidität getrennt darstellbar. Offene Posten sind vorausschauender als Banktransaktionen, weil sie Forderungen mit Fälligkeit enthalten.
Grenze
Der Schwerpunkt liegt auf Auswertung und Fortschreibung. Woher der künftige Umsatz kommt, muss man in der Regel selbst annehmen. Die Einstiegspreise sind höher, im oberen Segment kommen Einführungsprojekte dazu.

Modellbasiert: Planung aus den Treibern des Geschäfts

Tools: Foreqast

Diese Gruppe setzt an den Systemen an, in denen der Umsatz entsteht — Shop, CRM, Zeiterfassung, Werbekonten — und leitet daraus ab, welche Zahlungen entstehen werden. Bestellungen, Deals oder abrechenbare Stunden werden zu Rechnungen, Rechnungen zu Zahlungseingängen, mit den jeweiligen Verzögerungen.

Stärke
Die Umsatzseite wird gerechnet statt geschätzt. Weil das Modell die Zusammenhänge kennt, lassen sich Entscheidungen vorher durchspielen: Was macht eine Einstellung, ein höheres Werbebudget oder ein gekündigter Kunde mit der Liquidität?
Grenze
Setzt voraus, dass die Treiberdaten in verbindbaren Systemen liegen. Ohne Bankanbindung kein tagesaktueller Kontostand auf den Cent.

Welcher Ansatz wann

Deine SituationAnsatz
Du willst wissen, was diese Woche auf dem Konto passiertbankbasiert
Du brauchst Soll-Ist gegen die Buchhaltungbuchhaltungsbasiert
Dein Umsatz kommt planbar aus Shop, Abos oder Projektenmodellbasiert
Du willst eine Entscheidung vorher durchrechnenmodellbasiert
Du hast mehrere Gesellschaften und Fremdwährungenbankbasiert (Treasury)
Dein Steuerberater soll mitarbeitenbuchhaltungsbasiert

Fünf Fragen vor dem Kauf

  • 01Welcher Planungshorizont?Vier Wochen und vier Quartale sind verschiedene Aufgaben. Kurzfrist ist eine Kontostandsfrage, Langfrist eine Modellfrage.
  • 02Cash allein oder auch Gewinn?Beides kann monatelang in verschiedene Richtungen zeigen. Wer Warenbestand, Vorauszahlungen oder Jahresrechnungen hat, braucht beide Sichten.
  • 03Woher kommt der geplante Umsatz?Wird er fortgeschrieben, geschätzt oder aus Treibern hergeleitet? Das ist der größte Qualitätsunterschied zwischen Tools derselben Preisklasse.
  • 04Wie viel Pflege kostet es laufend?Transaktionsbasierte Planung skaliert mit der Zahl der Positionen. Modellbasierte skaliert mit der Zahl der Annahmen — die bleibt gleich, wenn der Umsatz sich verdoppelt.
  • 05Wer arbeitet damit?Wenn Steuerberater oder Buchhaltung Zugriff brauchen, sind Nutzerlimits ein reales Kostenproblem.

Die 8 Tools im Vergleich

ToolAnsatzFür wenStärkePreis ab
finbanbankbasiertSolo, kleine Firmen, VereineGünstigster Einstieg, sehr einfach26,25 €
TidelybankbasiertKMU mit mehreren KontenAusgereiftes Liquiditätsmanagementca. 45 €
ForeqastmodellbasiertShops, Agenturen, SaaS 0,3–10 Mio.Entscheidungen vorher durchrechnen39 €
Commitlybankbasiertkleine KMUKlares Dashboard, USt-Prognoseca. 46 €
FinokapibuchhaltungsbasiertDATEV-, Lexware-, Agenda-NutzerRollierende Planung aus der Buchhaltung99 €
flowpilotbankbasiertKMU im DACH-RaumSzenarien auf gebuchten Buchhaltungsdatenca. 39 €
helu.iobuchhaltungsbasiertDATEV-NutzerReporting und Auswertungn. ö.
Agicapbankbasiert (Treasury)Mittelstand, mehrere GesellschaftenBanknetz, AP/AR, Konsolidierungn. ö.
Corporate Planner, Jedox, LucaNetbuchhaltungsbasiertKonzern mit FinanzabteilungIntegrierte Planung, Konsolidierungn. ö.

Preise sind Einstiegspreise laut Anbieterseiten und öffentlichen Verzeichnissen, geprüft am 24. August 2026. „n. ö.“ heißt: der Anbieter veröffentlicht keinen Preis. Prüf sie vor einer Entscheidung selbst — die Quellen stehen am Ende.

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Foreqast im Detail

Preis ab 39 €

Die einzige Prognose, die deine Entscheidung mitrechnet.

Ansatz
modellbasiert
Für wen
Shops, Agenturen und SaaS zwischen 300 T€ und 10 Mio. € Umsatz, die planbare Umsatztreiber in verbindbaren Systemen haben.
Funktionsweise

Foreqast verbindet die Buchhaltung (DATEV, lexoffice, sevDesk) mit den Quellen, aus denen der Umsatz entsteht — Shopify, HubSpot, Toggl, Google und Meta Ads — und leitet daraus ab, welche Zahlungen wann entstehen.

Geld entsteht in einer Kette: Deal im CRM → Auftrag → Rechnung → offener Posten → Zahlungseingang → Kontostand. Der Kontostand ist das letzte Glied. Wenn Geld dort ankommt, ist die Entscheidung, die es verursacht hat, Monate alt.

Wo ein Tool in die Kette einsteigt
  1. Deal im CRMEntscheidung
  2. AuftragZusage
  3. Rechnunggestellt
  4. Offener Postenfällig am
  5. Zahlungs­einganggebucht
  6. KontostandErgebnis

Foreqast liest hier. Buchhaltung, offene Posten und die Treiber davor — dort, wo die Entscheidung noch veränderbar ist.

Agicap, Tidely und Commitly lesen hier. Tagesaktuell und auf den Cent genau — aber die Ursache liegt Monate zurück.

  • Umsatz wird gerechnet, nicht fortgeschriebenBestellungen, Deals und abrechenbare Stunden werden zu Rechnungen, Rechnungen zu Zahlungseingängen — mit den jeweiligen Zahlungszielen und Auszahlungsverzügen.
  • Entscheidungen vorher durchspielenWas macht eine Einstellung mit der Liquidität in acht Monaten, inklusive des Umsatzes, den die Person ab Monat vier bringt? Was passiert, wenn der größte Kunde kündigt oder das Werbebudget steigt? Mehrere Szenarien lassen sich nebeneinander vergleichen.
  • Cash und Gewinn getrenntBeide Sichten aus einem Modell, dazu Marge und Warenbestand.
Grenze
Keine Bankanbindung, keine Zahlungsausführung, keine Konsolidierung mehrerer Gesellschaften im Einstiegsplan.
Preis
ab 39 €/Monat, monatlich kündbar. Im Early Access in jedem Plan kostenlos, ohne Kreditkarte.

finban

Preis ab 26,25 €
Ansatz
bankbasiert
Für wen
Solo-Selbstständige, kleine Firmen und Vereine, die selbst buchen und eine verlässliche Übersicht brauchen.
Stärke
Günstigster spezialisierter Einstieg im Feld, sehr einfache Bedienung, Bankanbindung und Vertragsverwaltung inklusive. Hosting in Deutschland, Test ohne Kreditkarte.
Grenze
Plant Zahlungen, nicht das Geschäft dahinter. Cash und Gewinn lassen sich nicht sauber trennen.
Preis
ab 26,25 €/Monat bei Jahreszahlung, rund 36 € monatlich.
Bewertungen bei OMR Reviews

Tidely

Preis ab ca. 45 €
Ansatz
bankbasiert
Für wen
KMU im DACH-Raum, die Liquidität über mehrere Bankkonten tagesaktuell steuern wollen.
Stärke
Ausgereift im Mehrkonten-Betrieb — der Anbieter nennt über 5.000 Institute — Preis öffentlich, Einstieg ohne Vertriebsprozess.
Grenze
Die Umsatzseite wird fortgeschrieben, nicht modelliert. Gewinn und Marge bleiben außen vor.
Preis
ab rund 45 €/Monat, Business ab rund 189 €.
Bewertungen bei OMR Reviews

Commitly

Preis ab ca. 46 €
Ansatz
bankbasiert
Für wen
Kleine Unternehmen und Selbstständige, die heute Nachmittag eine verlässliche Cash-Sicht wollen und kein Modell bauen möchten.
Stärke
Bewusst einfach, Sync bis zu viermal täglich, mit 13-Wochen-Sicht für den Betrieb und einer USt-Prognose — der Zahlung, die kleine Unternehmen am häufigsten überrascht.
Grenze
Die Vorschau projiziert das Konto, statt zu modellieren, woher der Umsatz kommt.
Preis
ab rund 46 €/Monat zzgl. MwSt., 14 Tage Test.
Bewertungen bei OMR Reviews

flowpilot

Preis ab ca. 39 €
Ansatz
bankbasiert
Für wen
KMU auf DATEV, die einen Liquiditätsplan aus genau diesen Daten wollen, mit Szenarien statt starrer Kurve.
Stärke
Startet in der Buchhaltung statt am Konto, rechnet rückwärts und vorwärts aus denselben Daten, und die Paketpreise stehen öffentlich.
Grenze
Der Plan entsteht weiterhin aus gebuchten und erwarteten Zahlungen; Umsatz wird fortgeschrieben. Die veröffentlichten Preise gelten bei Jahreszahlung.
Preis
Basic ab rund 39 €/Monat, Pro 79 €, Enterprise 199 € — bei Jahreszahlung.
Bewertungen bei OMR Reviews

Agicap

n. ö.
Ansatz
bankbasiert (Treasury)
Für wen
Mittelstand mit Finanzfunktion, mehreren Gesellschaften, mehreren Banken und mehreren Währungen.
Stärke
Cash-Management weit über den Forecast hinaus: konsolidierte Liquidität über Gesellschaften, Zahlungsausführung und Mahnwesen in einem System, Onboarding inklusive.
Grenze
Kein öffentlicher Preis — du bekommst ein Angebot nach einer Demo — und ein Zuschnitt, der jemanden voraussetzt, dessen Aufgabe die Pflege des Forecasts ist.
Preis
nicht öffentlich; Verzeichnisse nennen rund 49 € bis 149 € im Monat, Bewertungen kleiner Unternehmen über 3.000 € im Jahr.
Bewertungen bei OMR Reviews

Finokapi

Preis ab 99 €
Ansatz
buchhaltungsbasiert
Für wen
Unternehmen, die auf DATEV, Lexware oder Agenda buchen und rollierende Planung mit KPI-Dashboards wollen.
Stärke
Arbeitet auf Buchhaltungsdaten statt nur auf Kontobewegungen — näher am Controlling — mit unbegrenzt Nutzern in jedem Paket und mehreren Gesellschaften je Paket.
Grenze
Keine Herleitung der Umsatzseite aus Shop-, CRM- oder Projektdaten. Und der Einstiegspreis ist ein Vielfaches der bankbasierten Tools.
Preis
ab 99 €/Monat, unbegrenzt Nutzer.
Bewertungen bei OMR Reviews

helu.io

n. ö.
Ansatz
buchhaltungsbasiert
Für wen
Unternehmen auf DATEV, die ihre vorhandenen Zahlen lesbar und aktuell wollen — gemeinsam mit der Steuerberatung.
Stärke
Macht aus der Buchhaltung Berichte ohne Export-Ritual, mit Drill-down bis auf die Einzelbuchung je Kostenstelle.
Grenze
Der Schwerpunkt liegt auf dem, was war; nach vorn zu planen ist eine andere Disziplin. Preis auf Anfrage.
Preis
auf Anfrage; Verzeichnisse nennen einen Einstieg ab rund 4.999 €/Jahr.
Bewertungen bei OMR Reviews

Corporate Planner, Jedox, LucaNet

n. ö.
Ansatz
buchhaltungsbasiert
Für wen
Gruppen mit mehreren Tochtergesellschaften und Konsolidierungspflicht, in denen eine Finanzabteilung das Modell betreibt.
Stärke
Integrierte Planung von GuV, Bilanz und Cashflow, handelsrechtliche Konsolidierung über Dutzende Gesellschaften, Währungsumrechnung und gesetzliches Reporting.
Grenze
Lizenz, Einführung und Betrieb setzen Controlling voraus; im Mittelstand liegen die Gesamtkosten fünf- bis sechsstellig pro Jahr.
Preis
nicht öffentlich, Angebot je Projekt.

Welches Tool für welches Unternehmen?

Bank- und modellbasierte Ansätze schließen sich nicht aus. Manche Unternehmen nutzen ein bankbasiertes Tool für die Vier-Wochen-Sicht und ein Modell für die Zwölf-Monats-Planung.

Fragen, die Käufer stellen

Was kostet eine Liquiditätsplanungs-Software?

Die bankbasierten Tools starten zwischen rund 26 € und 46 € im Monat — finban, Tidely, Commitly, flowpilot und Foreqast nennen alle einen Preis. Buchhaltungsbasierte Planung fängt höher an: Finokapi ab 99 €. Helu.io, Agicap und die Enterprise-Suiten veröffentlichen nichts und rechnen je Fall, wobei die Suiten fünf- bis sechsstellig im Jahr erreichen.

Was ist der Unterschied zwischen Liquiditätsplanung und Finanzplanung?

Liquiditätsplanung ist der Teil, der sich nur mit Zahlungsströmen beschäftigt: Ist das Geld da. Finanzplanung ist der Oberbegriff und umfasst auch Gewinn, Marge und Plan-Ist. Ein Betrieb kann profitabel sein und trotzdem zahlungsunfähig werden — genau deshalb gibt es die engere Disziplin.

Brauche ich eine Bankanbindung für die Liquiditätsplanung?

Für einen Kontostand, der heute Nachmittag auf den Cent stimmt: ja. Für die Planung weiter nach vorn ist die Buchhaltung die bessere Quelle: Eine Rechnung trägt ihr Fälligkeitsdatum, bevor Geld fließt — offene Posten schauen also weiter nach vorn als Transaktionen. Was du brauchst, folgt aus deinem Horizont.

Warum zeigen Gewinn und Kontostand unterschiedliche Ergebnisse?

Weil sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten gezählt werden. Gewinn entsteht, wenn eine Leistung erbracht oder eine Ware verkauft ist; Geld fließt, wenn die Rechnung bezahlt wird. Dazwischen liegen Zahlungsziele, Vorauszahlungen, Warenbestand und Umsatzsteuer. Ein Monat kann im Gewinn der beste des Jahres und im Cash der knappste sein.

Wie weit im Voraus kann man Liquidität sinnvoll planen?

Vier bis sechs Wochen sind nahezu exakt, weil sie größtenteils aus Rechnungen und Verträgen bestehen, die es schon gibt. Bis zu einem Quartal ist verlässlich, wenn zugesagte Kosten im Plan stehen. Darüber hinaus ist die Genauigkeit die deiner Umsatzannahmen — deshalb zählt, ob diese Annahmen sichtbar und änderbar sind.

Welche Software funktioniert mit DATEV?

Helu.io und Finokapi sind darum herum gebaut, Finokapi deckt zusätzlich Lexware, Agenda und BMD ab. flowpilot liest DATEV für seinen Plan. Foreqast liest DATEV, lexoffice und sevDesk und plant darauf nach vorn. Die rein bankbasierten Tools binden DATEV bestenfalls als zweite Quelle an.

Reicht Excel für die Liquiditätsplanung?

Für ein stabiles Geschäft, das ein paar Mal im Jahr plant: ja — und es kostet nichts. Der Preis ist die Pflege und die drei Verfallsarten oben auf dieser Seite. Wenn das für dich die richtige Antwort ist, haben wir kostenlose Vorlagen dafür.

Was bedeutet rollierende Liquiditätsplanung?

Ein Plan, dessen Horizont mit dir wandert, statt am 31. Dezember zu enden. Jeden Monat ersetzen die Ist-Zahlen des abgeschlossenen Monats den Plan, und hinten wird ein neuer Monat angehängt — die Sicht nach vorn bleibt also immer gleich lang. Es ist die einzige Form, die ein Jahr übersteht, das anders läuft als geplant.

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